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Melanie Weber Melanie Weber

Ich habe nicht genug Geld

Du wünschst dir Geld, um dir damit das Glück zu erkaufen. The Work wird dich glücklich machen, auch ohne Geld. Und dir wird sonnenklar werden, dass Geld nicht so wichtig ist. Du hörst auf, dich an das Geld zu klammern, und schon kann es nicht umhin, seinen Weg zu dir zu finden. Das ist ein Gesetz.

Byron Katie: Wer bin ich ohne diesen Gedanken?

Kurz vor Weihnachten oder unvermittelt zu irgendeinem beliebigen Zeitpunkt kann er auftauchen, dieser beängstigende, beunruhigende und einschränkende Gedanke. Möglicherweise schnürt er dir die Kehle zu, lässt dich in Selbstmitleid, Trauer oder Wut zurück. Beispielhaft habe ich eine Überprüfung dazu aufgeschrieben. In deiner eigenen Situation tauchen sicher noch mehr hilfreiche und wertvolle Aspekte auf. The Work ist immer sehr persönlich. Und sehr beglückend.

Wenn du noch Anleitung möchtest, wie du dich mit The Work selbst begleiten kannst, empfehle ich dir mein Onlineseminar am 29.12.2023 von 10-18 Uhr.

Liebe Grüße und frohe Weihnachten!

Du wünschst dir Geld, um dir damit das Glück zu erkaufen. The Work wird dich glücklich machen, auch ohne Geld. Und dir wird sonnenklar werden, dass Geld nicht so wichtig ist. Du hörst auf, dich an das Geld zu klammern, und schon kann es nicht umhin, seinen Weg zu dir zu finden. Das ist ein Gesetz.

Byron Katie: Wer bin ich ohne diesen Gedanken?

Ich habe nicht genug Geld.

Ist das wahr?

Ja

Kann ich mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?

Nein

Wir reagiere ich, was passiert, wenn ich das glaube?

Ich bin verzweifelt, mutlos. Habe das Gefühl den Boden unter den Füße zu verlieren. Wäge ab, wofür ich das Geld, das ich habe, am besten ausgebe um den meisten Nutzen davon zu haben. Fühle mich getrennt vom Leben, von Sicherheit. Bekomme Angst. Sehe Zukunftsbilder vor mir, in denen ich noch getrennter bin von allem. Alleine, verloren. Kann nicht vertrauen, dass alles für mich geschieht. Körperlich ist auch einiges spürbar. Im Herzen, im Brustraum, es schnürt mir den Hals zu.

Wer bin ich ohne den Gedanken?

Ich sehe, dass ich gerade jetzt hier kein Geld benötige. Alles andere liegt in der Zukunft. Es fällt mir nach wie vor schwer, darauf zu vertrauen, dass alles gut wird, aber es fühlt sich ohne den Gedanken leichter an. Ohne den Gedanken fühle ich mich nicht so alleine. Bin mehr mit meinem Körper verbunden.

Umkehrungen:

U1 Ich habe genug Geld.

  • Im Augenblick habe ich genug Geld. Ich habe alles was ich brauche, ich stehe nicht an der Kasse und mein Portemonnaie/ Konto ist nicht leer.

  • Ich habe genug Geld, wenn ich meine Ansprüche herunterschraube. Wenn ich in Frage stelle, ob ich das, was mir vorschwebt, wirklich brauche. (Da taucht mein Ego auf und will sich einmischen bzw. Recht haben…)

  • Wenn ich nicht anfange abzuwägen, mir auszurechnen was ich jetzt WIRKLICH brauche, wenn, dann, nein, doch, oh…habe ich genug Geld. Wenn ich aus dem Film in meiner Vorstellung rausgehe an die kalte Nachtluft, wenn ich mich mit mir verbinde, habe ich genug. Was bedeutet eigentlich „genug“?

U2 Mein Denken hat nicht genug Geld

  • Ja mein Denken denkt in Möglichkeiten. Für alle Möglichkeiten, die in meinem Denken auftauchen, habe ich nicht genug Geld. (eigentlich habe ich dafür noch nicht einmal genug Leben, so viel ist das…)

  • Mein Denken hat überhaupt kein Geld.

  • Mein Denken erschafft die Vorstellung davon, dass mein Leben ohne Geld (oder mit nicht genug Geld) weniger lebenswert, gefährlicher und getrennter sei. Und es kreiert die „Lösung“, dass „genug“ Geld der Weg hinaus sei. Dafür hat es nicht genug Geld. Für diese „Lösung“. Weil es wahrscheinlich gar keine Lösung ist. Weil Geld das Leben wahrscheinlich nicht lebenswerter, sicherer und verbundener macht. Möglicherweise ist sogar das Gegenteil der Fall.

U3 Geld hat nicht genug von mir.

  • Das ist sehr war. Geld führt irgendwie ein Eigenleben und es versucht mich zu besitzen. Es ist sehr besitzergreifend und es ist schwer, sich seinem Einfluss zu entziehen. Es bekommt nicht genug von mir.

  • Ich kann auch sehen, dass Geld nicht genug von mir bekommt in dem Sinne, als dass es mir nachläuft. Selbst wenn ich glaube, dass ich nicht genug habe, kommt doch irgendwie immer wieder Geld rein. Manchmal auf unerwartete Weise oder in unerwarteter Höhe.


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