Blog
Ich habe nicht genug Geld
Du wünschst dir Geld, um dir damit das Glück zu erkaufen. The Work wird dich glücklich machen, auch ohne Geld. Und dir wird sonnenklar werden, dass Geld nicht so wichtig ist. Du hörst auf, dich an das Geld zu klammern, und schon kann es nicht umhin, seinen Weg zu dir zu finden. Das ist ein Gesetz.
Byron Katie: Wer bin ich ohne diesen Gedanken?
Kurz vor Weihnachten oder unvermittelt zu irgendeinem beliebigen Zeitpunkt kann er auftauchen, dieser beängstigende, beunruhigende und einschränkende Gedanke. Möglicherweise schnürt er dir die Kehle zu, lässt dich in Selbstmitleid, Trauer oder Wut zurück. Beispielhaft habe ich eine Überprüfung dazu aufgeschrieben. In deiner eigenen Situation tauchen sicher noch mehr hilfreiche und wertvolle Aspekte auf. The Work ist immer sehr persönlich. Und sehr beglückend.
Wenn du noch Anleitung möchtest, wie du dich mit The Work selbst begleiten kannst, empfehle ich dir mein Onlineseminar am 29.12.2023 von 10-18 Uhr.
Liebe Grüße und frohe Weihnachten!
Du wünschst dir Geld, um dir damit das Glück zu erkaufen. The Work wird dich glücklich machen, auch ohne Geld. Und dir wird sonnenklar werden, dass Geld nicht so wichtig ist. Du hörst auf, dich an das Geld zu klammern, und schon kann es nicht umhin, seinen Weg zu dir zu finden. Das ist ein Gesetz.
Byron Katie: Wer bin ich ohne diesen Gedanken?
Ich habe nicht genug Geld.
Ist das wahr?
Ja
Kann ich mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
Nein
Wir reagiere ich, was passiert, wenn ich das glaube?
Ich bin verzweifelt, mutlos. Habe das Gefühl den Boden unter den Füße zu verlieren. Wäge ab, wofür ich das Geld, das ich habe, am besten ausgebe um den meisten Nutzen davon zu haben. Fühle mich getrennt vom Leben, von Sicherheit. Bekomme Angst. Sehe Zukunftsbilder vor mir, in denen ich noch getrennter bin von allem. Alleine, verloren. Kann nicht vertrauen, dass alles für mich geschieht. Körperlich ist auch einiges spürbar. Im Herzen, im Brustraum, es schnürt mir den Hals zu.
Wer bin ich ohne den Gedanken?
Ich sehe, dass ich gerade jetzt hier kein Geld benötige. Alles andere liegt in der Zukunft. Es fällt mir nach wie vor schwer, darauf zu vertrauen, dass alles gut wird, aber es fühlt sich ohne den Gedanken leichter an. Ohne den Gedanken fühle ich mich nicht so alleine. Bin mehr mit meinem Körper verbunden.
Umkehrungen:
U1 Ich habe genug Geld.
Im Augenblick habe ich genug Geld. Ich habe alles was ich brauche, ich stehe nicht an der Kasse und mein Portemonnaie/ Konto ist nicht leer.
Ich habe genug Geld, wenn ich meine Ansprüche herunterschraube. Wenn ich in Frage stelle, ob ich das, was mir vorschwebt, wirklich brauche. (Da taucht mein Ego auf und will sich einmischen bzw. Recht haben…)
Wenn ich nicht anfange abzuwägen, mir auszurechnen was ich jetzt WIRKLICH brauche, wenn, dann, nein, doch, oh…habe ich genug Geld. Wenn ich aus dem Film in meiner Vorstellung rausgehe an die kalte Nachtluft, wenn ich mich mit mir verbinde, habe ich genug. Was bedeutet eigentlich „genug“?
U2 Mein Denken hat nicht genug Geld
Ja mein Denken denkt in Möglichkeiten. Für alle Möglichkeiten, die in meinem Denken auftauchen, habe ich nicht genug Geld. (eigentlich habe ich dafür noch nicht einmal genug Leben, so viel ist das…)
Mein Denken hat überhaupt kein Geld.
Mein Denken erschafft die Vorstellung davon, dass mein Leben ohne Geld (oder mit nicht genug Geld) weniger lebenswert, gefährlicher und getrennter sei. Und es kreiert die „Lösung“, dass „genug“ Geld der Weg hinaus sei. Dafür hat es nicht genug Geld. Für diese „Lösung“. Weil es wahrscheinlich gar keine Lösung ist. Weil Geld das Leben wahrscheinlich nicht lebenswerter, sicherer und verbundener macht. Möglicherweise ist sogar das Gegenteil der Fall.
U3 Geld hat nicht genug von mir.
Das ist sehr war. Geld führt irgendwie ein Eigenleben und es versucht mich zu besitzen. Es ist sehr besitzergreifend und es ist schwer, sich seinem Einfluss zu entziehen. Es bekommt nicht genug von mir.
Ich kann auch sehen, dass Geld nicht genug von mir bekommt in dem Sinne, als dass es mir nachläuft. Selbst wenn ich glaube, dass ich nicht genug habe, kommt doch irgendwie immer wieder Geld rein. Manchmal auf unerwartete Weise oder in unerwarteter Höhe.
Mein Geld ...
…wird weniger, wenn ich es ausgebe
Diesen Gedanken hatte ich und habe ihn überprüft, als viele Ausgaben bei mir anstanden und ich dadurch Stress bekam. Ich hatte die bildliche Vorstellung meines Portemonnaies, wie es immer leerer wurde. Man könnte denken, dass es sich bei dem Gedanken um eine Tatsache handelt und es nichts zu überprüfen gibt. Es hat mich aber gereizt, diesen Gedanken mit den Fragen von The Work zu prüfen. Vielleicht gibt es auch für dich dabei eine Überraschung. Das Ergebnis dieser Überprüfung war ein großer Friede, den ich über die anstehenden Ausgaben seitdem empfinde, ich habe keine Angst mehr davor, dass mein Geld weniger wird.
…wird weniger, wenn ich es ausgebe
Diesen Gedanken hatte ich und habe ihn überprüft, als viele Ausgaben bei mir anstanden und ich dadurch Stress bekam. Ich hatte die bildliche Vorstellung meines Portemonnaies, wie es immer leerer wurde. Man könnte denken, dass es sich bei dem Gedanken um eine Tatsache handelt und es nichts zu überprüfen gibt. Es hat mich aber gereizt, diesen Gedanken mit den Fragen von The Work zu prüfen. Vielleicht gibt es auch für dich dabei eine Überraschung. Das Ergebnis dieser Überprüfung war ein großer Friede, den ich über die anstehenden Ausgaben seitdem empfinde, ich habe keine Angst mehr davor, dass mein Geld weniger wird.
Mein Geld wird weniger, wenn ich es ausgebe.
Ist das wahr? Ja
Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist? Ja
Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst? Ich sehe ein leeres Portemonnaie vor mir. Habe ein schlechtes Gewissen, das Gefühl mich für die Ausgaben verantworten zu müssen. Ich sehe, wie mir das Geld zwischen den Fingern zerrinnt. Ich habe ein unsicheres Gefühl, der Hals wird eng. Ich bekomme Angst. Mir fallen 100 Sachen ein, für die ich auch Geld ausgeben müsste, die ich eigentlich unbedingt anschaffen wollte. Kleine und große, günstige und teure Sachen. Ich brauche unbedingt einen Wintermantel. Mir fallen Dinge ein, die ich gerne hätte, mir aber verkneifen muss. Ich habe immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich Geld ausgebe und bin total im “weniger” bzw. “Mangel” Denken und Fühlen. Ich denke zurück und würde gerne einige Ausgaben ungeschehen machen. Ich verurteile mich für meine Unfähigkeit, klug mit Geld umzugehen. Ich beneide Menschen, die sich keine Gedanken darüber machen müssen. Ich bin nicht in der Lage, unbeschwert und dankbar zu sein. Der Gedanke ist ein kläglicher Versuch, das Ausgeben oder den Fluss des Geldes, aus meinem Geldbeutel heraus, zu kontrollieren. Ich bin in der Zukunft bei der Vorstellung “Das Geld ist weg” angekommen, obwohl es noch da ist. Ich stelle mir vor wie es weniger und weniger wird und irgendwann halt weg ist. Und ich bin Schuld daran, weil ich es ausgegeben habe. Ich behandle das Geld als etwas was mich verlässt, weil ich mich falsch verhalte.
Wer wärest du ohne den Gedanken? Ich wäre entspannter, freier und unbeschwerter. Ich wäre im jetzigen Moment zuhause. Der, der gerade ist. Ich wäre ohne Schuldgefühle, würde mir keine Gedanken machen über Geld ausgeben. Fröhlich. Ich wäre verbunden mit dem Geld. Wir wären “Befreundet”. Das Geld kommt, wenn es kommt. Es geht, wenn es geht. Ich versuche nicht, es zu manipulieren. Ohne den Gedanken ist das Geld trotzdem bei mir, selbst wenn ich es ausgebe.
Kommentar: Möglicherweise wirken diese Gedanken fremd auf dich. Du denkst vielleicht: Das sind schöne Gedanken, sie können aber nicht ändern, dass das Geld weg ist, wenn ich es ausgebe. Diese Antworten, die bei der Überprüfung mit The Work “Auftauchen”, sind nicht das Ergebnis einer Analyse sondern entspringen einer anderen, einer intuitiven Quelle. Solange sie sich für dich persönlich “wahr” anfühlen, du mit ihnen in innere Resonanz gehst, dienen sie dir. Wenn dir meine Antworten nicht in diesem Sinne dienen, mach dich auf die Reise und entdecke deine eigenen Antworten auf diese Fragen.
Kehre den Gedanken um:
Erläuterung: Sätze in Ich Form oder Sätze, in denen Konzepte überprüft werden, können zu “Mein Denken” umgekehrt werden.
Mein Denken (über Geld) wird weniger, wenn ich es ausgebe.
wenn ich mein Denken (über Geld) ausspreche oder aufschreibe ist das eine Form des Ausgebens für mich. Beim Überprüfen werden die Stressanteile des Denkens darüber weniger.
ein anderes Beispiel fällt mir hier nicht ein
Geld wird mehr, wenn ich es ausgebe.
in meinem Denken nimmt es einen größeren Raum ein
es kommt in Umlauf (das Geld im Umlauf wird mehr)
wenn ich es in Relation zu gespartem betrachte (z. B. bei einem Angebot) wird es in meiner Bewertung mehr
Geld wird weniger wenn ich es einnehme.
ich nehme es dem Umlauf weg und halte es fest
wenn ich es “einnehme”, mir einverleibe wie eine Medizin, wird es weniger, weil ich es verbrauche
Vielleicht fallen Dir noch weitere Beispiele oder Umkehrungen ein. Du kannst sie gerne in den Kommentaren teilen.