Mein Geld ...

…wird weniger, wenn ich es ausgebe

Diesen Gedanken hatte ich und habe ihn überprüft, als viele Ausgaben bei mir anstanden und ich dadurch Stress bekam. Ich hatte die bildliche Vorstellung meines Portemonnaies, wie es immer leerer wurde. Man könnte denken, dass es sich bei dem Gedanken um eine Tatsache handelt und es nichts zu überprüfen gibt. Es hat mich aber gereizt, diesen Gedanken mit den Fragen von The Work zu prüfen. Vielleicht gibt es auch für dich dabei eine Überraschung. Das Ergebnis dieser Überprüfung war ein großer Friede, den ich über die anstehenden Ausgaben seitdem empfinde, ich habe keine Angst mehr davor, dass mein Geld weniger wird.

Mein Geld wird weniger, wenn ich es ausgebe.

  1. Ist das wahr? Ja

  2. Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist? Ja

  3. Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst? Ich sehe ein leeres Portemonnaie vor mir. Habe ein schlechtes Gewissen, das Gefühl mich für die Ausgaben verantworten zu müssen. Ich sehe, wie mir das Geld zwischen den Fingern zerrinnt. Ich habe ein unsicheres Gefühl, der Hals wird eng. Ich bekomme Angst. Mir fallen 100 Sachen ein, für die ich auch Geld ausgeben müsste, die ich eigentlich unbedingt anschaffen wollte. Kleine und große, günstige und teure Sachen. Ich brauche unbedingt einen Wintermantel. Mir fallen Dinge ein, die ich gerne hätte, mir aber verkneifen muss. Ich habe immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich Geld ausgebe und bin total im “weniger” bzw. “Mangel” Denken und Fühlen. Ich denke zurück und würde gerne einige Ausgaben ungeschehen machen. Ich verurteile mich für meine Unfähigkeit, klug mit Geld umzugehen. Ich beneide Menschen, die sich keine Gedanken darüber machen müssen. Ich bin nicht in der Lage, unbeschwert und dankbar zu sein. Der Gedanke ist ein kläglicher Versuch, das Ausgeben oder den Fluss des Geldes, aus meinem Geldbeutel heraus, zu kontrollieren. Ich bin in der Zukunft bei der Vorstellung “Das Geld ist weg” angekommen, obwohl es noch da ist. Ich stelle mir vor wie es weniger und weniger wird und irgendwann halt weg ist. Und ich bin Schuld daran, weil ich es ausgegeben habe. Ich behandle das Geld als etwas was mich verlässt, weil ich mich falsch verhalte.

  4. Wer wärest du ohne den Gedanken? Ich wäre entspannter, freier und unbeschwerter. Ich wäre im jetzigen Moment zuhause. Der, der gerade ist. Ich wäre ohne Schuldgefühle, würde mir keine Gedanken machen über Geld ausgeben. Fröhlich. Ich wäre verbunden mit dem Geld. Wir wären “Befreundet”. Das Geld kommt, wenn es kommt. Es geht, wenn es geht. Ich versuche nicht, es zu manipulieren. Ohne den Gedanken ist das Geld trotzdem bei mir, selbst wenn ich es ausgebe.

    Kommentar: Möglicherweise wirken diese Gedanken fremd auf dich. Du denkst vielleicht: Das sind schöne Gedanken, sie können aber nicht ändern, dass das Geld weg ist, wenn ich es ausgebe. Diese Antworten, die bei der Überprüfung mit The Work “Auftauchen”, sind nicht das Ergebnis einer Analyse sondern entspringen einer anderen, einer intuitiven Quelle. Solange sie sich für dich persönlich “wahr” anfühlen, du mit ihnen in innere Resonanz gehst, dienen sie dir. Wenn dir meine Antworten nicht in diesem Sinne dienen, mach dich auf die Reise und entdecke deine eigenen Antworten auf diese Fragen.

Kehre den Gedanken um:

Erläuterung: Sätze in Ich Form oder Sätze, in denen Konzepte überprüft werden, können zu “Mein Denken” umgekehrt werden.

Mein Denken (über Geld) wird weniger, wenn ich es ausgebe.

  • wenn ich mein Denken (über Geld) ausspreche oder aufschreibe ist das eine Form des Ausgebens für mich. Beim Überprüfen werden die Stressanteile des Denkens darüber weniger.

  • ein anderes Beispiel fällt mir hier nicht ein

Geld wird mehr, wenn ich es ausgebe.

  • in meinem Denken nimmt es einen größeren Raum ein

  • es kommt in Umlauf (das Geld im Umlauf wird mehr)

  • wenn ich es in Relation zu gespartem betrachte (z. B. bei einem Angebot) wird es in meiner Bewertung mehr

Geld wird weniger wenn ich es einnehme.

  • ich nehme es dem Umlauf weg und halte es fest

  • wenn ich es “einnehme”, mir einverleibe wie eine Medizin, wird es weniger, weil ich es verbrauche

Vielleicht fallen Dir noch weitere Beispiele oder Umkehrungen ein. Du kannst sie gerne in den Kommentaren teilen.

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